Aktuelle Projekte

Hilfe zur Selbsthilfe

Unsere Projekte helfen Kindern und Jugendlichen, der Armut zu entkommen. Seit 1968 koordiniert DON BOSCO MISSION in Bonn jährlich rund 700 Hilfsprojekte in 132 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. So unterschiedlich die Bedürfnisse der Menschen in den einzelnen Ländern und Regionen, so vielfältig sind unsere Hilfsprogramme.

 

Unsere aktuellen Projekte finden Sie hier. Wenn Sie sich für weitere Hilfsprojekte interessieren, klicken Sie bitte unter Projekte -> Projektländer an. Auf unserer Weltkarte können Sie dann auswählen, für welchen Kontinent oder welches Land Sie sich interessieren. Wenn Sie ein bestimmtes Land oder ein bestimmtes Projekt suchen, können Sie den Namen in die Suchfunktion oben rechts eingeben oder direkt unter diesem Text.

 

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Kapstadt: Ein Neustart für Straßenkinder
Salesian Institute: Ein Neustart für Straßenkinder

Die knapp 3 Millionen Einwohner zählende Stadt Kapstadt ist eines der wichtigsten Industriezentren Südafrikas. Während das Geschäftsviertel der Stadt einen sehr entwickelten und wohlhabenden Eindruck ...mehr

Die Don-Bosco-Berufsschulen in Ägypten investieren in die Zukunft
Die Don-Bosco-Berufsschulen in Ägypten investieren in die Zukunft

Text von Von Liam Stack Mit freundlicher Genehmigung des ONE Magazins. Das am Rande der Innenstadt von Kairo gelegene Stadtviertel Rod el Farag schmiegt sich eng an das langsam fließende Wasse ...mehr

Bolivien
Offene Türen - Angebote der Salesianer Don Boscos in Bolivien

Sozialer Aufstieg ist in Bolivien gleichbedeutend mit Abstieg. Zumindest wenn man in El Alto, der drittgrößten Stadt des Landes lebt. El Alto und La Paz sind Nachbarstädte. Obwohl nur wenige Kilometer ...mehr

Indien
Hilfe für Mädchen in Not - Das Saranalaya-Heim in Chennai

Weil Mädchen unter den Straßenkindern eine Minderheit darstellen und im Straßenbild weniger präsent sind als Jungen, wird ihr Schicksal allzu häufig übersehen. Aber gerade für Mädchen ist das Leben au ...mehr

Sudan
Hilfe für die Darfur Boys

Weit sind die sudanesischen Jugendlichen gereist, wenn sie in El Obeid aus dem offenen LKW steigen. Hinter ihnen liegen Schrecken, Terror, Krieg und Gewalt. Sie kommen aus den Flüchtlingslagern am Ran ...mehr

Israel
Krippenschnitzer am Geburtsort Jesu

von Jürgen Kappel Betlehem. Dicht drängten sich Menschen durch die Gassen in Betlehem. Es ist ein lebhaftes Treiben am Vorabend zum islamischen Opferfest, wenige Tage vor Weihnac ...mehr

Indien
Kinder in die Schule - nicht in die Fabrik!

Der Kampf gegen Kinderarbeit in Ravulapalem, Indien Satish ist neun Jahre alt. Er ist der erste in seiner Familie, der zur Schule geht und danach einen richtigen Beruf erlernt. Sati ...mehr

Pakistan
Mädchenbildung in Quetta, der Hauptstadt Beluchistans

Nur 7 Millionen Einwohnern zählt die dünn besiedelte Provinz Beluchistan. Die Beluchen gelten als zähes und eigenwilliges Volk, seit Bestehen der Republik Pakistan gab es mehrere gewaltsam ...mehr

Indien
Investition in die Zukunft

In der Dreimillionen Stadt Pune im Westen des Landes leiden vor allem die Frauen und Mädchen unter der Armut und den traditionellen Kastenvorschriften. Pater Francis und seine Mitarbeiterinnen bauen i ...mehr

Sambia
Hoffnung für Sambias Straßenmädchen

Sie gehen täglich bis zu 12 Kilometer zu Fuß. Die Schülerinnen der „City of Hope“ nehmen weite Wege auf sich, um zur Schule gehen zu können. Denn in Sambia ist Schulbildung nicht selbstverständlich. Z ...mehr

Indien
Kinder an die Macht!

Andhra Pradesh in Südindien ist hauptsächlich durch seine Hauptstadt Hyderabad bekannt, die ein Standort der boomenden IT-Industrie ist. In den ländlichen Regionen an der Ostküsten Indiens leiden jedo ...mehr

Kambodscha
Sozialarbeit in einem traumatisierten Land

Hak erinnert sich nicht mehr an den Tag der sein Leben veränderte. Ein Sommertag, an dem er die Kühe seiner Familie auf dem Feld hütete. Der Achtjährige war mit drei Freunden zusammen, als er auf ei ...mehr

Kolumbien
Jugendliche zwischen Guerilla und Gewalt

Als 12jähriger verpasste Miguel keine Folge der Seifenoper „hombres de honor“ im kolumbianischen Fernsehen. Die schwülstige Serie porträtiert heldenhafte Soldaten bei ihrem Kampf gegen die Guerilla. I ...mehr

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Ordensschule geht mit der Mode



Eine handwerkliche Ausbildung hat in Äthiopien ein geringes Image. Fast  jeder Schulabgänger hofft auf ein Studium. Das Ausbildungsniveau ist so niedrig, dass viele Güter importiert werden, die auch im Land produziert werden könnten. Eine weitere Aufgabe des Engineering Capacity Building Programm in Äthiopien besteht deshalb darin, die Berufsschulen zu fördern. Lehrlinge sollen künftig externe Prüfungen ablegen und an internationale Standards herangeführt werden.

 

Innovation in Äthiopien

 

Eine ganz besondere Berufsschule leitet eine kleine Gruppe italienischer Schwestern vom Orden der Salesianerinnen im Örtchen Ziway, rund drei Autostunden südlich von Addis Abeba. Es ist die erste Berufsschule in Äthiopien, die eine dreijährige Ausbildung zur Modedesignerin anbietet. Der erste Jahrgang mit 31 Auszubildenden, unter ihnen auch sechs junge Männer, hat in diesem Jahr die Abschlussprüfung samt Modenschau hinter sich gebracht. Die Modenschau im Hilton war Teil der Awarding Ceremony für den ersten Ethioskills Wettbewerb, den die GTZ unterstütze. Die Nonnen sind begeistert. „Fast alle haben einen Job gefunden“, sagt Schwester Elisa und fügt hinzu: „Wir ermutigen sie, sich selbstständig zu machen und sich am Markt zu orientieren.“

Den Lehrplan erarbeiteten die Ordensschwestern zusammen mit dem Bildungsministerium. „In Äthiopien gab es das bisher nicht, wir haben uns an westlichen Standards orientiert“, sagt Schwester Elisa. Das hatte den Nebeneffekt, dass die Models in den Illustrationen des Lehrmaterials fast alle blond und langbeinig sind und wenig mit der afrikanischen Realität gemein haben. Aber auch das soll in Zukunft noch geändert werden. Viele Auszubildende haben in ihren Kollektionen ganz selbstverständlich traditionell-äthiopische Elemente wie den weißen Baumwollstoff, bunte Borten oder das Orthodoxe Kreuz mit modernen Schnitten kombiniert.

Schüler in der Don Bosco Flüchtlingsschule in Kakuma, Kenia






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