Aktionsbeispiele
Are – Schüler laufen erneut für Quetta, Pakistan
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Ende August 2008 fand in Apollinarisstadion in Bad Neuenahr ein sportliches Großereignis der besonderen Art statt: die elfjährigen Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6b der Are-Gymnasiums liefen zugunsten von Kindern in Pakistan.
Vorher hatten sie fleißig Spender gesucht, die bereit waren, jede gelaufene Runde mit zehn oder fünfzig Cent, einem Euro oder gar mehr zu belohnen. Und der Feuereifer der Schülerinnen und Schüler kannte keine Grenzen. Sie hielten tapfer durch, die meisten von ihnen liefen fast zweieinhalb Stunden lang zwischen zwanzig und fünfzig Runden, d.h. zwischen 8 und 20 Kilometren. All dies um die Don Bosco Schule in Quetta zu unterstützen.
Das Projekt wurde von der letztjährigen 6b gestartet, die durch ihr großes Engagement und die vielfältigen Aktionen insgesamt fast 6000 Euro Spenden überweisen konnte. Mit diesem Geld wurden u.a. neue Klassenräume gebaut, die bald eingeweiht werden können - ein Segen für die christlichen und muslimischen Mädchen und Jungen, die afghanischen Flüchtlingskinder ebenso wie für die einheimischen Kinder im armen Grenzgebiet im Norden Pakistans. Sie alle können dank der Schule und der mutigen und heilbringenden Arbeit der Salesianer Don Boscos in eine hoffnungsvollere Zukunft blicken, denn nur Bildung und eine solide Berufsausbildung eröffnen ihnen bessere Lebensbedingungen.
Auch die Eltern und die Lehrerinnen, Waltraut Schmickler Urbanke und Ursula Läufer hatten viel Freude an den engagierten und begeisterten Kindern. Eine weitere Spende in Höhe von 350 Euro konnte Bruder Jean Paul Muller SDB, Missionsprokurator der Don Bosco Mission in Bonn, von einigen Schülerinnen der Klasse 7b entgegennehmen. Sie hatten sich bereit erklärt, auf dem Kunst und Handwerkermarkt in Bölingen Kuchen für Don Bosco zu verkaufen und opferten dafür zusammen mit einigen Sechstklässlern ein ganzes Wochenende im September.
Frau Läufer: „ ich bin begeistert von meinen Schülerinnen und Schülern und freue mich riesig über deren Engagement“.
Zur Freude der pakistanischen Kinder haben die Schülerinnen und Schüler englische Plakate über ihre Schule und Heimat angefertigt, die an die Schule in Quetta geschickt und dort aufgehängt werden sollen. So leisten auch sie ihren Beitrag zu der Friedensarbeit und Völkerverständigung der Salesianer Don Boscos.
Biometronix unterstützt Don Bosco Zentrum in Cebu Philippinen
Das Technologieunternehmen Biometronix feiert seinen 5-jährigen Geburtstag mit einem Stipendium und Computern für das Don Bosco Technologie Zentrum in Cebu auf den Philippinen.
Anstatt ein Fest in Deutschland zu organisieren haben sich die Gründer von Biometronix und der Lehrstuhl IIS der Bundeswehruniversität in München entschlossen, lieber selber Geschenke zu verteilen. Dem Technik Zentrum der Salesianer Don Boscos in Cebu finanzierten sie neue Computer und ein Stipendium.
Die Technische Don-Bosco-Universität in Cebu bietet seit 1992 Fachausbildungen in Elektrotechnik, Maschinenbau und weiteren technischen Studiengängen an. Unter dem Motto „Ich fürchte keine Schwierigkeiten“ erlernen Jugendliche im christlichen Glauben Berufe der Zukunft. Wer hier seinen Abschluss gemacht hat gehört zu den Hoffnungsträgern des armen, aber aufstrebenden Pantherstaates. Die Aufnahme geschieht im Geiste Don Boscos. Entscheidend für die Annahme sind gute schulische Leistungen und die moralische Eignung der Schüler. Das Studium ist kostenpflichtig, wird aber größtenteils über Stipendien, besonders für ärmer Jugendliche, gefördert. Zurzeit werden 88 Studenten unterrichtet. Dank des Stipendiums von Biometronix kann nun ein weiterer Student gefördert werden.
Homepage des Don-Bosco-Zentrums in Cebu:
Hilfsaktion: 90 Kuchen für Myanmar
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Antoniuskolleg, Neunkirchen: Kleine E-Mail - große Wirkung: Die ANS-Meldung über die Folgen der Flutkatastrophe in Birma für die Don Bosco Einrichtung in Rangun ließ Thorben Wellmann, einen Schüler der 8. Klasse, nicht mehr los. Die Reisvorräte vernichtet, die Hühner tot, die Fischzuchtbecken vernichtet, wovon sollten die Menschen leben? Thorben wollte nicht einfach Geld spenden, sondern hat einen Kuchenverkauf organisiert, der am 29./30. Mai stattfand. Der Gesamterlös inkl. Spenden liegt bei 2614 Euro!
Bad Neuenahr: Are-Gymnasium im Don Bosco Fieber!
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Schon seit einem halben Jahr geistert Don Bosco durch die Köpfe der Religionsschüler des Are-Gymnasiums in Bad Neuenahr. Mit ihrer Religionslehrerin Ursula Läufer zusammen, entdeckten die Schüler dessen Leben und die Arbeit der Salesianer, der von Johannes Bosco gegründeten kath. Ordensgemeinschaft.
Deren Arbeit für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt beeindruckte die Sechstklässler, die daraufhin beschlossen, auch etwas für Kindersoldaten, Straßenkinder und gegen Armut zu tun. Unter dem Motto: „Wir für Don Bosco – und Sie?“ starteten die Schüler eine großartige Spendenkampagne: Gartenarbeit, Autos waschen, Haushaltstätigkeiten und vieles mehr fabrizierten die Schüler um Geld für ein Projekt der Don Bosco Mission zusammenzubekommen. Highlight der Kampagne war ein Spendenmarathon. Großzügigkeit der Spender und Durchhaltevermögen der Kinder ergaben eine Rekordsumme. Mit den Erlösen aus einem Flohmarkt und den andern Aktionen, brachten die Kids die stolze Summe von 3140 Euro zusammen. Salesianerbruder und Leiter der Don Bosco Mission, Jean Paul Muller, nahm diese glücklich am 5. September 2007 entgegen. Zwei Projekte hatte er für die Kinder im Gepäck, die sich nach langem Überlegen für die Unterstützung einer Schule in Pakistan entschieden.
Und die Aktionen sollen weitergehen. Am 22. September werden die nächsten Kuchen zugunsten der Kinder in Pakistan verkauft. Wir drücken die Daumen, dass auch diesmal wieder viele Leute mitmachen und sagen ein ganz herzliches Dankeschön!
Jungingen, Grundschule: Aktiv werden, um anderen zu helfen
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Am 10.März 2006 veranstaltete die Grundschule Jungingen einen Aktionstag zum Thema „Lateinamerika“. Kinder der Klassen 3 und 4 hatten einen Schülergottesdienst vorbereitet. Sie hatten dafür Rollenspiele geschrieben, in denen sie verschiedene Alltagssituationen darstellten und zeigten damit, wie unterschiedlich die Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und ihren Altersgenossen in Südamerika sind.
Am Beispiel eines Schuhputzjungen stellten die Schüler heraus, wie solidarisch jemand handelt, der jeden Tag hart arbeitet, um seine Familie zu unterstützen. „Füreinander da sein.“ – So wie der Schuhputzer für seine Eltern und Geschwister da ist, so wollten die Junginger Schülerinnen und Schüler für lateinamerikanische Straßenkinder da sein.
Gute Anregungen gab es auch durch die Kurzpredigt. Es wurde darauf hingewiesen, dass nicht jede Arbeit, die Erwachsene von ihren Kindern verlangen, als "Kinderarbeit" angesehen werden darf. Hausaufgaben machen, aufräumen oder Geschirr spülen sind ziemlich unbeliebte Aufgaben bei den Kids. Sie machen kaumSpaß, sind aber trotzdem notwendig.
In der Kurzpredigt wurde außerdem deutlich, dass der Begriff „arm“ nicht nur finanzielle Armut bedeutet. Es gibt durchaus auch psychische Armut. Fehlende Fürsorge kann sogar oft krassere Folgen haben als die fehlende finanzielle Unterstützung. So gesehen, leben auch im "reichen" Deutschland viele "arme Kinder". Auch Sie erfahren oft nur wenig Zuneigung. Ein finanziell "armes" Kind kann umgekehrt aber genauso das Gefühl von Geborgenheit und Anerkennung erleben – auch in Lateinamerika.
Der Gottesdienst hat auf interessante Weise die Straßenkinderproblematik aufgenommen. Die Kids aus Jungingen konnten mit ihren kreativen Beiträgen bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zum Mitmachen und Mithelfen motivieren.
Richard Schirrmann Realschule Essen
„Wir wollten Spaß haben und gleichzeitig noch etwas Sinnvolles erreichen“, so die Schülersprecherinnen Yasemin Toprak und Zadaff Torjalei. Deswegen war neben Fair Play und Spaß die Solidarität mit Kindern und Jugendlichen im Abseits das Thema eines großen Turniers für die gesamte Schule.
Das Motto der Veranstaltung: „MULTIKULTI – Mehr Gemeinsamkeiten als du denkst“. Angestoßen hatte das Projekt Sportlehrerin Karin Kümmerlein. Sehr schnell waren die SV und weitere Sportlehrer mit im Boot. Das Anliegen der Organisatoren: „Ein Bewusstsein schaffen für Gleichaltrige in völlig anderen Lebenssituationen.“ Am Freitag, 10. März, fand das Turnier statt. Die Sieger der Jahrgangsstufen konnten Pausensportgeräte gewinnen. Für Brasiliens Straßenkinder blieb eine stattliche Summe.
www.fussball-fuer-strassenkinder.de
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Laufen für Spenden: Are Gymnasium Bad Neuenahr
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Schulkinder helfen Straßenkindern
Das ist nicht ganz einfach, aber es geht. Hier findet ihr einige Beispiele von andere Kindern, die helfen wollten und einen Weg gefunden haben.