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Gründung der Ordensgemeinschaft

Am 18. Dezember 1859 gründet Don Bosco eine religiöse Vereinigung. So verschafft er seiner Bewegung feste Strukturen und Anerkennung innerhalb der Kirche.

 

Die Ordensgemeinschaft der „Salesianer Don Boscos“, benannt nach den französischen Geistlichen Franz von Sales (1567-1622), wird 1874 von Papst Pius IX anerkannt. Bereits zwei Jahre vorher hat Don Bosco mit Maria Mazzarello die Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern (auch: „Töchter Maria Hilfe der Christen“) gegründet. Im Anschluss daran bilden sich außerhalb Turins Zentren nach dem Vorbild des „Oratoriums“. Ein Jahr später reisen die ersten Missionare nach Übersee. Es entstehen Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Lateinamerika, dann auf der ganzen Welt.

 

Am 31. Januar 1888 stirbt Don Bosco im Alter von 73 Jahren in Turin. Doch sein Werk wächst weiter: Heute sind die Salesianer die zweitgrößte männliche Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche mit 17 000 Mitarbeitern in 132 Ländern Asiens, Lateinamerikas, Afrikas und Osteuropas.

Geleitet wird die Salesianische Gemeinschaft vom Generaloberen Pater Pascual Chavez aus Mexiko, Hauptsitz ist Rom. 

 

© Jean Paul Muller, Don Bosco Mission

Salesianische Familie







Don Bosco - Schwestern in Kambodscha,
Pater Roncero in Guatemala,
Generaloberer P. Pascual Chavez