Philippinen: Dank für Spenden nach dem Taifun
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Ende September 2009 wurden die Philippinen von drei schweren Stürmen heimgesucht. Tropensturm Ketsana und die beiden Taifune „Parma“ und „Mirinae“ kosteten über 1000 Menschen das Leben, Hunderttausende wurden obdachlos. Aus Manila schrieb uns nun Pater Eligio Cruz, der die Hilfsmaßnahmen der Salesianer nach den Unwettern koordinierte.
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Liebe Nicole,
bitte entschuldige meine späte Antwort. Ich möchte Dir ganz herzlich für Deine Anteilnahme danken. Hier nennen wir die Stürme „Ondoy“. Sie zählen zu den schlimmsten Wetter Unruhen seit über vier Jahrzehnten. Neben einigen unserer Don Bosco Schulen sind vor allem Häuser von Schülern und Lehrern betroffen. Wir haben schon einen Tag später begonnen, Ihnen Hilfe zukommen zu lassen. Am schlimmsten betroffen ist unser Schulzentrum Don Bosco Mandaluyong, das im Osten von Metro Manila liegt, einer Region, die besonders hart unter den Überflutungen litt. Wir kümmern uns nun verstärkt darum, die Spuren der Unwetter zu beseitigen, vor allem die seelischen Narben, die die massive Zerstörung hinterlassen hat. Psychologen arbeiten nun in der Schule, um sich um Schüler und Lehrer zu kümmern, die traumatische Erfahrungen und Verluste zu verschmerzen haben. Außerdem haben wir ein umfangreiches Haus-Sanierungsprogramm gestartet, auch für unsere vielen Angestellten. Auch wenn einige der Häuser noch stehen, haben viele ihre gesamte Einrichtung verloren, wichtige Dokumente und Erinnerungen fielen den Fluten zum Opfer. Wir gewähren ihnen zinslose Darlehen, was natürlich unseren Etat enorm belastet. Natürlich versuchen wir, unsere Hilfe nicht einseitig auf unsere Angestellten zu konzentrieren, aber viele stehen buchstäblich vor dem Nichts. Besonders die einfachen Angestellten, unsere Reinigungskräfte etc., haben Haus und Inventar verloren und müssen sich eine neue Existenz aufbauen. Daneben haben wir über tausend Familien aus der Umgebung in den ersten Tagen nach der Katastrophe mit dem Nötigsten versorgt (Kleidung, Nahrung, Medikamente, etc.) Diese Nothilfemaßnahmen setzen wir bis zum heutigen Tag fort, denn einige der kleineren Vororte hinter dem See sind immer noch geflutet. Wir erwarten bis Weihnachten außerdem noch einige kleinere Stürme.
Wie auch immer, unser Hauptaugenmerk liegt nun auf dem Wiederaufbau der Häuser, besonders in den Armenvierteln. Wir stellen verzinktes Blech für Dächer und Sperrholz für Wände und Böden zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt in den Don Bosco Zentren durch die Schüler. Wir wollen ihnen in dieser deprimierenden Zeit zeigen, dass Gemeinschaft und Nächstenliebe gerade jetzt nötig sind, und demonstrieren, dass es wichtigere Probleme als die eigenen gibt.
Liebe Nicole, vielen Dank für die Anteilnahme aus Deutschland. Unsere Leute sind so stark und widerstandsfähig wie Bambus. Aber die Hilfe von Freunden kann uns nur noch fester uns stärker machen.
Ave Maria
Dein Eli
Pater Eli Cruz, SDB, Provinzial der Provinz FIN
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Manila nach Tropensturm Ketsana |
Don Bosco Philippinen
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