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Als Don Bosco am 8. Dezember 1841 die Turiner Kirche San Francesco di Assisi betritt, sieht er den Küster den jungen Bartolomeo Garelli zur Kirche hinausprügeln, weil dieser nicht ministrieren kann. Don Bosco spricht mit dem Jungen, der weder lesen noch schreiben kann und sich deswegen schämt und fragt: "Kannst du pfeifen?" Freudestrahlend bejaht Bartolomeo die Frage – das Eis ist gebrochen. Er sollte der erste Junge in einem Don Bosco Jugendzentrum sein. 170 Jahre später gilt weiterhin das Gebot, Diskriminierung mit Zuwendung und Menschlichkeit zu begegnen.

Wie schwer das fällt, zeigte vor kurzem der neue italienische Minister Riccardi in Turin. Er wollte ein abgebranntes Zigeunerlager besuchen, wofür er allerdings nur öffentliche Kritik und Anfeindung erntete. Mut genug ihn zu begleiten hatte lediglich der Bürgermeister von Turin, der den Minister anschließend zu den Salesianern in San Giovanni führte, in der Nähe des Hauptbahnhofs, direkt im Rotlichtviertel. Hier traf er auf Jugendliche aus aller Welt, die als Flüchtlinge oder Obdachlose bei Don Bosco eine Unterkunft gefunden haben.
Ein solcher Besuch eines Ministers bei ausgegrenzten und obdachlosen Jugendlichen macht Mut, denn er beweist, was wir alle wissen: nur dort wo wir uns begegnen, miteinander sprechen und gegenseitig zuhören, bauen wir Vorurteile ab, bekommen Mut und Kraft und verbessern so einen Teil dieser Welt. Heute bietet die Technik viele Möglichkeiten der Begegnung - doch geht nichts über die persönliche und menschliche. 
Begegnen werden wir uns hoffentlich am 28. Januar in Bonn, bei unserem Don Bosco Forum. Mit jungen Menschen aus aller Welt und Ihnen, wollen wir die oben geschilderten Herausforderungen, die sich aus Migration und Mobilität ergeben, reflektieren.

Ihnen und allen, die Ihnen nahe stehen, wünsche ich von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Freude, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Haben Sie Dank für alles, was Sie tun.


In Verbundenheit
Br. Jean Paul Muller SDB

 

Herzlich willkommen zu Don Bosco TV! In unregelmäßigen Abständen wollen wir Sie mit Videos und Neuigkeiten aus unserem Haus und den weltweiten Don Bosco Projekten informieren. Über Anregungen und Kritik freuen wir uns! Dieses Video können Sie selbstverständlich über Facebook, Twitter, und Co weiterverbreiten.
 

Don Bosco TV

Jahresbericht 2010 erschienen

Früher war es der Kompass, heute ist es das Navigationssystem, das uns zu Zielen und Orten leitet, die wir erreichen wollen. Im Jahre 2010 waren es wiederum weltweit tausende von Salesianern Don Boscos und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich selber als Kompass für den Lebensweg von benachteiligten und ausgegrenzten Jugendlichen angeboten haben. In unserem Jahresbericht 2010 können Sie sich ein Bild unserer Projektförderung machen.  Jahresbericht öffnen

"Die Welt mit kleinen Schritten ein wenig besser machen."

Kerstin ist 20 Jahre alt und kam im September von einem einjähirgen Freiwilligendienst in Sambia zurück. Unser Portrait zeigt eine junge Frau aus Bonn, die sich im Bewusstsein ihrer sozialen Verantwortung für ein Jahr freiwilliger Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in einem der ärmsten Länder der Welt entschieden hat. Anlässlich des Internationalen Weltfreiwilligentags am Montag, 5. Dezember, schildert sie ihre Beweggründe und Erfahrungen – und einen spannenden Lernprozess. Mehr

Hier brauchen wir Ihre Unterstützung!

Durgi Chintu lebt auf der Straße. Sein Zuhause sind die Bahnhöfe von Andhra Pradesh in Ostindien. Im März 2010 fanden Salesianer Don Boscos den kranken Jungen am Bahnhof in der Stadt Warangal. Er musste wegen einer schweren Tuberkulose dringend behandelt werden. Nun bekommt er Medikamente, wird gut versorgt. Doch bislang fehlen die Mittel, weitere Kinder auffangen zu können und eine ausreichende medizinische Versorgung zu gewährleisten. Eine neue Krankenstation nur für Straßenkinder wäre eine Lösung. Mehr

Christen im Heiligen Land

CREMISAN - so heißt das kleine Kloster der Salesianer Don Boscos in Bethlehem, Palästina. Seit mehr als 125 Jahren werden dort Schulen durch Weinbau finanziert. Es ist das einzige christliche Weingut in Palästina.
Seit dem Mauerbau Israels ist Bethlehem vom "Rest der Welt" abgeschnitten; seitdem die Mauer das Klostergut durchzieht ist die Lage noch schwieriger geworden. Zwei Journalisten haben im Auftrag von Missio, einem wichtigen Partner der Salesianer Don Boscos, dieses Weingut besucht. Ihre Reportage verdeutlicht die verzwickte Lage der Christen im Heiligen Land. Mehr

 

Unterwegs mit jungen Menschen

Über 33 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Kriegen, Naturkatastrophen, Verfolgung, Hunger und Armut. Besonders junge Menschen machen sich auf den Weg, wenn ihnen in ihrer Heimat keine Perspektiven gegeben werden. In nahezu allen weltweiten Don Bosco Einrichtungen werden wir mit diesem Thema konfrontiert. Wie kann es gelingen, diese Jugendliche in neue Kulturen und Länder zu integrieren? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen und internationalen Gästen auf unserem Don Bosco Forum am 28. Januar um 13.00 Uhr diskutieren.

 

Veranstaltungsort: Zentrale der deutschen Telekom, Friedrich Ebert Allee 140, 53113 Bonn

Anmeldung per Email

Fröhliche Weihnachten!

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