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In der Vorbereitung auf Ostern fiel mir wieder eine Postkarte in die Hände, die ich letztes Jahr oft verschickt habe. Sie zeigt Jesus beim letzen Abendmahl, umringt von Straßenkindern. Ein Künstler, der meinen Mitbrüdern auf den Philippinen sehr nahe stand, hat dieses Bild kurz vor seinem Tod gemalt. Das Schicksal von Kindern, die kein Zuhause haben, berührt uns immer wieder. Das Don Bosco Boys Center in Cebu, Philippinen hat uns dazu ein Video geschickt. Es könnte auch in Rio, Mumbai oder Nairobi spielen.
Schlafplätze, Kleidung, Nahrung und Bildung müssen finanziert werden und wir finden diese Bedürfnisse verpackt in Kostenvoranschlägen und Projektanträgen, die uns in Bonn erreichen. Doch das ist nicht alles. Don Bosco selber hat einmal gesagt, das erste Glück eines Kindes ist das Bewusstsein, geliebt zu werden. Liebe und Anerkennung können wir nicht im Antrag abfragen, nicht in Zahlen messen und nicht evaluieren. Sie müssen von Herzen kommen. Ich bin froh und dankbar, dies bei Mitarbeiter/innen, Freiwilligen und Mitbrüdern auf meinen Reisen immer wieder erleben zu dürfen.
Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und ich wünsche Ihnen frohe und gesegnete Ostertage.
In Verbundenheit
Br. Jean Paul Muller SDB
Missionsprokurator
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