Bonn. Aufbruchstimmung auf dem Don Bosco Campus: 27 Don Bosco Volunteers beendeten mit der Entsendungsfeier am vergangenen Donnerstag ihre Vorbereitungszeit.
Ab jetzt heißt es Koffer packen. Das im Entsendungsgottesdienst verlesene Markus-Evangelium erzählt, wie Jesus seinen Jüngern bei deren Aussendung empfiehlt, sich nicht mit übermäßigem Gepäck zu belasten. Pater Stefan Stöhr SDB ergänzte das Evangelium in seiner Predigt: Das Wesentliche, dass sie mitnähmen, passe ohnehin in keinen Koffer, sondern habe nur in ihrem Kopf Platz, nämlich ihre Bereitschaft, ein Jahr ihrer Zeit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebensverhältnissen zu widmen und die Neugierde, sich auf etwas Neues einzulassen, das schützende Zuhause zu verlassen, um neue Erfahrungen zu machen. „Setzen wir unser Vertrauen auf Gott und setzen wir unseren Weg fort“, zitierte Pater Stöhr Don Bosco.
Die neuen Don Bosco Volunteers werden zwischen dem 1. und 17. September zu ihren Einsatzorten in salesianischen Einrichtungen in Asien, Afrika und Lateinamerika aufbrechen. Zeitgleich brechen weitere 25 Don Bosco Volunteers aus Bayern und Baden-Württemberg auf, die im Kloster Benediktbeuern vorbereitet wurden. Die jungen Erwachsenen zwischen 19 und 27 Jahren werden im kommenden Jahr Verantwortung im Unterricht, in der Erziehung und Freizeitbetreuung von ausgegrenzten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen übernehmen, darunter Straßenkinder, junge Menschen aus Armenvierteln, ehemalige Kinderarbeiter und Kindersoldaten.
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