Für die Jugend dieser Welt!

Wer wir sind



Don Bosco und seine Mission

Die DON BOSCO MISSION in Bonn stellt sich, ihre Tätigkeitsfelder sowie die Ideale und Leitbilder des Ordensgründers Don Bosco vor.

 

Schul- und Berufsbildung für Kinder in der Dritten Welt und Osteuropa, eine fürsorgliche und liebevolle Erziehung - das sind Don Boscos pädagogische Leitlinien.

 

Obwohl er sie bereits vor mehr als 150 Jahren entwickelt hat, haben seine Ideen bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

 

Die Salesianer Don Boscos sind ein katholischer Orden, gegründet 1859 von dem italienischen Priester Johannes Bosco (1815-1888). Rund 17.000 Salesianer und 148.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter (z.B. Lehrer, Sozialarbeiter) betreuen rund 16 Millionen Mädchen und Jungen in 1.800 Niederlassungen weltweit.

 

In 132 Ländern unterstützt die Ordensgemeinschaft arme und sozial benachteiligte Jugendliche sowie Straßenkinder und Kindersoldaten durch Schulunterricht, Berufsbildung und Jugendarbeit – egal, welchem Glauben oder welcher Nationalität sie angehören.

 

Wir von Don Bosco Mission in Bonn sammeln Spenden in Deutschland für diese Bildungs- und Entwicklungsprojekte der Salesianer. Dabei steht die Förderung ganzheitlicher Entwicklung für Kinder und Jugendliche weltweit im Vordergrund. Mit unserer Arbeit möchten wir die Menschen in Deutschland für die Belange von Jugendlichen weltweit sensibilisieren.

 

Den Ablauf unserer Projektförderung können Sie hier nachvollziehen.

 

Unsere Mission

Mit Bildung aus der Armutsfalle – Die Mission der Salesianer

Zwangsbekehrungen von Juden im Mittelalter, Gräueltaten der Konquistadoren in Lateinamerika, Zusammenarbeit von Missionaren mit den Kolonialmächten in Afrika -  wer einen Blick in die Geschichte wirft, findet genug Beispiele für gewaltsame Missionierung. Tatsächlich ging es vielen Herrschern vor allem um den Erhalt und Ausbau ihrer Macht. Nicht wenige Missionare standen dem Kolonialismus unkritisch gegenüber oder profitierten sogar davon. Damit haben sie jedoch schon damals gegen die Bibel gehandelt, in der es klar heißt: Ziel von Mission ist immer eine freiwillige Entscheidung. Darüber hinaus brachten Missionare auch positive Veränderungen: Sie setzten sich zum Beispiel für die Rechte der Indios ein, kämpften gegen den Sklavenhandel, eröffneten Schulen und Gesundheitsdienste.       

      

Inzwischen hat sich das Missionsverständnis der Kirche grundlegend verändert. Seit dem 19. Jahrhundert flossen einige Ideen des Humanismus und der Französischen Revolution („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“) mit hinein. Abschluss dieser Entwicklung war das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965). Darin hat Papst Johannes XXIII verbindlich festgelegt: Jeder Mensch hat das Recht auf seinen Gott, auch wenn er damit dem katholischen Glauben widerspricht. Andere Religionen sind nicht heidnisch oder minderwertig. Sondern sie sind andere Formen, mit denen Menschen weltweit ihre Suche nach Gott ausdrücken. Und das heißt: Wir müssen andere Kulturen, Vorstellungen und Religionen respektieren.

 

Was bedeutet Mission bei den Salesianern? 

Sich aus dem christlichen Verständnis heraus weltweit für arme und benachteiligte Jugendliche einsetzen. Damit führen wir weiter, wofür sich Jesus zu seiner Zeit stark gemacht hat. Bei uns stehen die Taten im Vordergrund. Durch unseren Einsatz wecken wir bei einigen Jugendlichen das Interesse am katholischen Glauben und fördern es. Darüber hinaus vermitteln wir christliche Werte. Und dazu zählen:   

 

Menschenrechte. Zum Beispiel das Recht auf Religionsfreiheit, Gleichstellung von Minderheiten, Schutz vor Misshandlungen und Folter. Bei uns hat jeder Anspruch auf Förderung, ungeachtet der Nationalität, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht.    

 

Solidarität. Wir sind nicht allein auf der Welt. Es geht uns etwas an, wenn andere hungern, misshandelt, getötet oder ausgegrenzt werden – egal wo. Wir helfen Opfern von Ausschreitungen und Gewalt, leisten Nothilfe und informieren die Öffentlichkeit.     

Frieden. Viele Konflikte sind Ausdruck von Unkenntnis und Abschottung. Deshalb fördern wir den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen. Im „Don Bosco Learning Centre“ im pakistanischen Lahore gehen z. B. junge Christen und Moslems gemeinsam zur Schule, sprechen das Gebet des Heiligen Franziskus für den Frieden. In Malis Hauptstadt Bamako organisieren die Patres zusätzlich zur christlichen Messe Islam-Unterricht für muslimische Schüler.   

  

Soziale Gerechtigkeit. Armut ist entwürdigend. Kein Kind kann zur Schule gehen, wenn es Hunger hat. In den Hilfsprojekten der Salesianer versorgen die Patres ihre Schützlinge mit Mahlzeiten, organisieren den Bau von Häusern und ärztliche Versorgung, wenn möglich in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden. 

 

Bildung. Nur wer zur Schule geht und eine Ausbildung macht, findet einen Job. Und kann sich so langfristig über Wasser halten, wird nicht kriminell oder landet auf der Straße. Die Salesianer Don Boscos haben sich deshalb auf Schul- und Berufsbildung für Kinder und Jugendliche spezialisiert. Wer sich das Schulgeld nicht leisten kann, bekommt kostenlos Unterricht. Je nach den Fähigkeiten und Bedarf bieten sie eine Ausbildung zum Handwerker, Textilarbeiter oder Landwirt an.       

© Jean Paul Muller, Don Bosco Mission

 

Das Verständnis unserer Arbeit als Missionsorden können Sie hier nachvollziehen.

 

Andere über uns

Steffen Seibert: Regierungssprecher und ehemaliger ZDF-Moderator


"Ich bewundere die Ordensleute der Salesianer sehr. Sie leben unter den Menschen, denen sie helfen - sie tun es als Brüder.

Und sie kämpfen für Bildung als den Schlüssel zu besserem und würdigerem Leben.  Ich wünsche Ihnen dabei Kraft und die nötige Unterstützung der Öffentlichkeit."   

 

 

Bärbel Dieckmann: Ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn


„Ich freue mich, dass die Salesianer Don Boscos sich in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche engagieren. Sie leisten damit wertvolle Arbeit für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Durch ihren Schwerpunkt  auf Bildungs- und Ausbildungsprojekten eröffnen sie Kindern und Jugendlichen in aller Welt Chancen auf eine bessere Zukunft. Dafür danke ich den Salesianern Don Boscos ganz herzlich.“

Armin Laschet: CDU-Politiker und ehemaliger NRW-Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration


„Ich kenne die Salesianer Don Boscos seit meiner eigenen Jugendzeit. Als Student habe ich in Bonn die Missionsprokur um Pater Oerder kennengelernt. Als Assistent des Bundestagsabgeordneten Hans Stercken, einem Pfarrkind von St. Winfried, erlebte ich in Mittelamerika die Arbeit der Salesianer im Bildungswesen, insbesondere in Nicaragua zusammen mit dem mutigen Kardinal Obando Bravo.

 

Heute schätze ich besonders das Engagement der Salesianer für benachteiligte Jugendliche: Vor allem junge Menschen aus sozial schwachen Familien und Kinder mit Zuwanderungsgeschichte bekommen so eine faire Chance, ihre Fähigkeiten zu entfalten und ihr Leben erfolgreich zu gestalten.

 

Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz


"Wir brauchen Menschen, die anderen Menschen, vor allem jungen Leuten, von Christus erzählen und sie mit ihrem Zeugnis anstecken. Wir brauchen Menschen, die nicht über die Not in der Welt klagen, sondern aktiv tätig werden, um sich für Schwache und Hilfsbedürftige einzusetzen. Wir brauchen Menschen, die durch ihr Lebensbeispiel für christliche Werte einstehen. All das leisten die Salesianer Don Boscos auf besondere Weise: sie geben dadurch Zeugnis für Christus und begeistern Jugendliche zum Einsatz in Kirche und Welt. Ich ermutige die Salesianer Don Boscos in ihren vielfältigen Werken – gerade mit Blick auf die Jugendarbeit – weiterhin im Geist ihres Gründers mutig nach vorne zu schauen. Ihr Einsatz ist unerlässlich, bei uns in Deutschland und international. Sie helfen, die Welt ein Stück glücklicher und fröhlicher zu machen.“

 

Dr. Robert Zollitsch

Erzbischof von Freiburg

Rupert Neudeck: Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur


"Die Salesianer Don Boscos sind ein 'Verein', mit dem ich auf der ganzen Welt durch dick und dünn gehen würde.

Sie leisten wirklich handfeste Arbeit und bieten nicht nur fromme Sprüche. Don Bosco hat die beste Berufsausbildung für junge Leute, vor allem in den Ländern der Habenichtse und Schmuddelkinder. Das bewundere ich!"

 

 


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Mit Bildung gegen Armut

Weltweit betreiben die Salesianer

  • 741 Grundschulen,
  • 1085 Sekundarschulen,
  • 138 technische Gymnasien,
  • 778 Berufsausbildungszentren.

Nur wer zur Schule geht und eine Berufsausbildung macht, hat Chancen auf einen Job und entgeht der Armut.

 

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