Gefährlichste Stadt der Welt

Viele Jahre galt Medellín als die gefährlichste Stadt der Welt. Noch in den 1980er Jahren litt die zweitgrößte Stadt Kolumbiens, unter dem so genannten Medellín-Kartell, das von Pablo Escobar geführt wurde. Es galt als größtes Drogenkartell weltweit und war Ursache blutiger Bandenkriege.

Kokainschmuggel in Milliardenhöhe

Pablo Escobar baute in den achtziger Jahren von Medellín aus sein Rauschgiftimperium auf. Mit Kokainschmuggel in die Vereinigten Staaten verdiente sein Kartell Milliarden. Obwohl der Drogenbaron für den Tod tausender Menschen verantwortlich war, wird er von manchen Kolumbianern auch heute noch als Volksheld gefeiert. Escobar wurde Anfang der 90er Jahre bei einer Razzia in Medellín von Soldaten erschossen. Sein Grab vor den Toren Medellíns ist zu einer Pilgerstätte für Touristen geworden.