Weiter

Um Ihnen eine bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen setzen wir Cookies zur Webanalyse ein. Indem Sie unsere Website weiter nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen

Sie befinden sich hier:   Home  > Don Bosco > Erbe

Das Erbe Don Boscos

Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben unter anderen Lebensbedingungen gelebt als die heutige Jugend. Doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer, gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen.

 

Ausgrenzung schürt immer auch Frust, Hass und Gewalt. Wir sollten dagegen steuern: mit Liebe, Zuwendung und Vertrauen. So, wie es Don Bosco getan hätte. Sein Erbe wird bis heute weltweit fortgesetzt. Ein Beispiel hierfür ist Bruder Lothar Wagner SDB in Sierra Leone. Unermüdlich setzt er sich für ausgegrenzte Jugendliche in Freetown ein. Als Folge der Ebola-Epidemie werden immer mehr Kinder von ihren Familien verstoßen. Lothar und seine Mitarbeiter kümmern sich um die Ebolawaisen und kämpfen gegen eine weitere Verbreitung des Ebola-Virus.

Br. Lotahr wagner mit Schützlinge in Sierra Leone
Bruder Lothar Wagner SDB mit Jugendlichen in Sierra Leone

Gründung der Ordensgemeinschaft

Am 18. Dezember 1859 gründet Don Bosco eine religiöse Vereinigung. So verschafft er seiner Bewegung feste Strukturen und Anerkennung innerhalb der Kirche.

 

Die Ordensgemeinschaft der "Salesianer Don Boscos", benannt nach dem französischen Geistlichen Franz von Sales (1567-1622), wird 1874 von Papst Pius IX. anerkannt. Bereits zwei Jahre vorher hat Don Bosco mit Maria Mazzarello die Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern (auch: "Töchter Maria Hilfe der Christen") gegründet. Im Anschluss daran bilden sich außerhalb Turins Zentren nach dem Vorbild des "Oratoriums". Ein Jahr später reisen die ersten Missionare nach Übersee. Es entstehen Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Lateinamerika, dann auf der ganzen Welt.

Der Seiltänzer - Don Bosco (1815-1888)

Am 31. Januar 1888 stirbt Don Bosco im Alter von 73 Jahren in Turin. Bis heute wird überall auf der Welt dieser Tag als Don Bosco Tag gefeiert. Heute sind die Salesianer die zweitgrößte männliche Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche mit 17 000 Patres und Brüdern in 132 Ländern Asiens, Lateinamerikas, Afrikas und Osteuropas vertreten. Geleitet wird die Salesianische Gemeinschaft seit März 2014 vom Generaloberen Pater Don Ángel Fernández Artime aus Spanien. Der Hauptsitz, das Generalat der salesianischen Gemeinschaft, ist in Rom.

 

Nach Deutschland kamen die Salesianer Don Boscos im Jahr 1916. In Würzburg gründeten sie ihre erste Niederlassung. In der deutschen Provinz gibt es heute 35 Niederlassungen und Einrichtungen. Rund 300 Salesianer engagieren sich zusammen mit etwa 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.