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Malerei Kindheit Don Boscos
"Der Seiltänzer"
Nino Musio ©Elledici

Das Leben Don Boscos

Kindheit in Piemont

 

Giovanni Bosco kommt am 16. August 1815 in der Nähe von Turin zur Welt. Seine Eltern sind arme Kleinbauern, deren Leben tief religiös geprägt ist. Bereits mit zwei Jahren wird er Halbwaise und seine Mutter Margareta muss die drei Söhne alleine ernähren und erziehen. Deshalb müssen seine Brüder und er schon früh auf dem Hof und auf dem Feld mitarbeiten. Für Schule und Spiele bleibt kaum Zeit. Als Giovanni Bosco 14 Jahre alt ist, bringt der pensionierte Pfarrer Don Calosso ihm Italienisch und Latein bei. Mit 15 kann der hochbegabte Junge dann endlich eine richtige Schule und kurz darauf das Gymnasium besuchen. Sein Schulgeld verdient er als Hausdiener und Nachhilfelehrer.

 

Priester in Turin

 

Nach dem Schulabschluss tritt Giovanni Bosco in das Priesterseminar in Chieri ein. Im Jahr 1841 wird er zum Priester geweiht. Anschließend geht er in die Industriestadt Turin, wo er sich zum Seelsorger ausbilden lässt. Während seiner Ausbildung lernt der junge Priester die Schattenseiten der Industrialisierung kennen. Er besucht die Elendsquartiere der Arbeiter, Jugendgefängnisse und Krankenhäuser. Immer mehr Jugendliche leben auf den Straßen Turins. Sie schlafen unter Brücken und können nur mit Betteln und Stehlen überleben. Die meisten stammen aus den nahegelegenen Dörfern und den Alpentälern und fliehen vor Armut und Gewalt. Don Bosco lässt das Schicksal dieser jungen Menschen nicht mehr los und beschließt, ihnen zu helfen.

Malerei Don Bosco im Oratorium
Nino Musio ©Elledici

Freund, Vater, Seelsorger

 

Der junge Priester trifft sich zunächst regelmäßig mit den Straßenkindern auf einem Platz oder einer Wiese in der Stadt. Sie machen gemeinsam Musik und denken sich Spiele aus. Zusätzlich unterrichtet er die Jugendlichen im Lesen und Schreiben und erklärt ihnen das Evangelium. Spaß, Schule, Seelsorge - sein Erfolgsrezept spricht sich schnell herum. Innerhalb weniger Wochen hat er mehrere Hundert Jungen versammelt. Schließlich bekommt er das Angebot, in einem Turiner Vorort ein Stück Land mit einem alten Schuppen zu pachten. Dort errichtet er ein Haus für Straßen- und Waisenkinder mit Schule, Kirche, Lehrwerkstätten und einem großen Spielplatz - das "Oratorium". Später kommen ein Wohnheim dazu sowie eine Abendschule, ein Gymnasium und eine Gewerbeschule mit Druckerei. Seine Mutter Margareta übernimmt den Haushalt.

 

Ordensmann

 

Damit seine Arbeit auch nach seinem Tod fortgeführt wird, gründet Don Bosco am 18. Dezember 1859 die "Gesellschaft des Heiligen Franz von Sales" - die Salesianer Don Boscos sind geboren. Die Ordensgemeinschaft wird 1874 von Papst Pius IX. anerkannt. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Don Bosco mit Maria Mazzarello die Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern gegründet. Nach der Ordensgründung bilden sich auch außerhalb Turins Zentren nach dem Vorbild des "Oratoriums". Ein Jahr später reisen die ersten Missionare nach Übersee. Es entstehen Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche zuerst in Lateinamerika, später dann auf der ganzen Welt. Am 31. Januar 1888 stirbt Don Bosco im Alter von 73 Jahren in Turin. Sein Erbe wird von den Salesianern, den Don-Bosco-Schwestern sowie unzähligen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis heute weltweit fortgeführt.

Malerei Don Bosco predigt in der Kirche
Nino Musio ©Elledici

Heiligsprechung

 

Am 1. April 1934, dem damaligen Hohen Osterfest, sprach Papst Pius XI. den Turiner Priester Giovanni Bosco heilig.

 

Weitere Informationen über Don Bosco finden Sie unter www.donbosco.de, www.iss.donbosco.de  und www.jpi.donbosco.de.