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Straßenkinder im Südsudan

Don Bosco fordert psychosoziale Unterstützung im Südsudan

Die Salesianer Don Boscos fordern mehr psychosoziale Unterstützung für Kinder und Jugendliche im Südsudan.Viele Kinder seien traumatisiert durch Gewalterfahrungen, berichtet  Bruder Lothar Wagner SDB auf einem Pressegespräch Ende Januar 2019 in Bonn. Der 45jährige gebürtige Trierer ist seit Juni 2018 Koordinator für Kindesschutz in Wau und Kuajok.

 

Tausende Straßenkinder leben in Wau

Don Bosco setzt sich im Südsudan für Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten ein. In Wau, der zweitgrößten Stadt des Südsudans, leben nach Angaben von UNICEF rund 1.200 Kinder auf der Straße. Ziel der Salesianer ist es, die Jungen wieder in die Familien zurückzuführen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben. Der Prozess sei oft langwierig und müsse eng begleitet werden. „Hierfür braucht es dringend mehr psychologisches und pädagogisches Fachpersonal“, erklärt der Afrikaexperte.

 

 

Don Bosco setzt sich im Südsudan für Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten ein. ©Don Bosco Mission Bonn
Bruder Lothar Wagner kümmert sich im Südsudan um Straßenkinder. ©Don Bosco Mission Bonn

 

Straßenkinder wieder aufrichten

Ein Problem vor Ort sind die wenigen pädagogisch oder psychologisch ausgebildeten Leute. Doch gerade traumatisierte Kinder, wie ehemalige  Kindersoldaten, brauchen dringend psychologische Hilfe. Die Don Bosco Mitarbeiter betreuen die Kinder und bieten Hilfe an. „Wenn die Kinder schon am Boden sind, geht es darum, sie vom Boden aufzurichten“, sagt Bruder Lothar.

 

Rückführung der Straßenkinder in die Familie

"Ziel von uns ist es, die Straßenkinder wieder in die Familie zurückzuführen. Das ist oft ein schwieriger und langwieriger Prozess. Wir geben aber nicht auf, denn der beste Platz für ein Kind ist seine Familie." Zudem können die Jugendlichen in Wau eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker,Schweißer Maurer oder auch Schreiner machen. Die jungen Menschen sollen Zukunftsperspektiven erhalten. „Wo es Arbeit gibt, da gehen die Menschen nicht weg, sondern sie bleiben, weil sie eine Zukunft haben."