Don Bosco Forum 2019 Für Jugendliche da sein – 50 Jahre Einsatz für junge Menschen weltweit

Pressefoto der Geschäftsführer und Gäste auf dem Don Bosco Forum 2019

©Andreas Mesli, Bild herunterladen

 

Benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Chancen geben, ein Leben in Würde zu führen. Das ist der Auftrag, der Don Bosco Mission Bonn und Don Bosco Mondo seit 50 Jahren leitet. Auf dem Don Bosco Forum 2019 in Bonn blickten mehr als 400 Förderer, Weggefährten und Engagierte auf 50 Jahre „Mission possible“ für junge Menschen weltweit zurück und auf die Herausforderungen der Zukunft.

Die Arbeit im Südsudan ist ein Beispiel für den Einsatz Don Boscos. Viele Kinder und Jugendliche sind traumatisiert und brauchen psychosoziale Unterstützung.„Es geht darum die Kinder, wenn sie am Boden liegen, wieder aufzurichten“, betont Br. Lothar Wagner, Koordinator für Kindesschutz im Südsudan. Seit dem Sommer 2018 ist der gebürtige Trierer vor Ort und hilft Straßenkindern und ehemaligen Kindersoldaten.

„Unsere Projekte zeigen, dass wir viel bewirken können, wenn wir vor allem eins tun: Vertrauen schaffen. Strassenkinder und Kindersoldaten sind oftmals durch Gewalterfahrungen schwer traumatisiert. Sie brauchen psychosoziale Unterstützung und Menschen, die ihnen mit Respekt und Wohlwollen nahe sind“, betont Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn.

Nachhaltige Hilfe für Kinder und Jugendliche

„Wir wollen den Kindern und Jugendlichen nachhaltige Hilfe bieten. Bildung ist für uns hier ein Schlüsselthema, vor allem berufliche Bildung. Was Kinder und Jugendliche einmal gelernt haben, kann ihnen niemand mehr nehmen. Wir sind froh, so gemeinsam mit unseren Förderern, Unterstützern und Spendern jungen Menschen in ihrer Heimat eine Chance zu geben. Für die nächsten 50 Jahre sind die Jugendlichen, die wir heute ausbilden, unser wertvollster Schatz“, so Martin J. Wilde, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo.

Das Don Bosco Forum 2019 stand ganz im Zeichen von 50 Jahren: „Mission possible – 50 Jahre Engagement für junge Menschen weltweit“. Gemeinsam mit Förderern, Unterstützern, Weggefährten wurde auf 50 Jahre zurückgeblickt. 

Theaterstück gegen Rassismus

Gäste waren unter anderen Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor und Professor Dr. Claudia Warning, BMZ-Abteilungsleiterin Naher Osten, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Beim Forums-Talk berichteten sie über Ihre „Mission“. Die Don Bosco Aktionsgruppe inszenierte ein Theaterstück gegen Rassismus. Ihr Aufruf:“ Junge Menschen zeigen Zivilcourage“.

Die Bonner Organisationen Don Bosco Mission Bonn und Don Bosco Mondo richten jedes Jahr das Don Bosco Forum gemeinsam aus. Ziel ist es auf die Belange von jungen Menschen weltweit aufmerksam zu machen.

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Don Bosco Mission Bonn fördert Projekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in circa 80 Ländern. Schwerpunktländer sind:

  • Afrika: Demokratische Republik Kongo, Ghana, Elfenbeinküste, Kenia, Madagaskar, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Südafrika, Südsudan, Uganda.
  • Asien: Indien, Myanmar,Philippinen, Vietnam
  • Ozeanien: Papua Neuguinea, Salomonen
  • Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Haiti, Kolumbien, Peru
  • Nahost: Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei
  • Osteuropa: Albanien, Republik Moldau, Rumänien

Eine Übersicht finden Sie in unserer Länderkarte.

In unseren Projekten fördern wir Kinder und Jugendliche weltweit, die am Rand der Gesellschaft leben oder Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigungen, eine zerrüttete Herkunftsfamilie, Drogenerfahrung, Aberglaube, Leben im Slum, Zugehörigkeit zu einer ausgegrenzten Bevölkerungsgruppe oder aufgrund der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.

Wir engagieren uns für junge Menschen in Not – unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Geschlecht, sozialer Herkunft und Weltanschauung.
Damit das Leben dieser jungen Menschen gelingt!

Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeiter, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@donboscomission.de Auskunft.