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Bus der Hoffnung - Hilfe für Straßenkinder in Freetown

©Don Bosco Mission Bonn

10. April 2018 - 

Ein grüner Bus ist in Sierra Leone zum Zeichen der Hoffnung für Straßenkinder geworden. Das Don Bosco Mobil sucht Straßenkinder an ihren Plätzen auf und bringt ein wenig Abwechslung in ihren harten Alltag. Die Kinder und Jugendlichen erhalten eine warme Mahlzeit, medizinische Versorgung und werden in dem Bus unterrichtet.

 

Don Bosco Mitarbeiter suchen die Straßenkinder auf

 

„Straßenkinder fallen durch das Raster normaler Jugendhilfe. Sie haben kein Vertrauen in klassische Institutionen wie Schulen oder städtische Jugendeinrichtungen, da sie dort nur Ausgrenzung erfahren haben. Wenn wir Ihnen helfen wollen, müssen wir sie aufsuchen“, erklärt Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn anlässlich des Internationalen Tages für Straßenkinder. Deshalb seien die Don Bosco Mitarbeiter auch täglich auf Straßen, öffentlichen Plätzen oder Bahnhöfen unterwegs. So könnten sie mit den obdachlosen Kindern und Jugendlichen direkt Kontakt aufnehmen.

 

Weltweit gibt es 700 Don Bosco Straßenkinderzentren

 

Später können die Jungen und Mädchen auch in einem Don Bosco Zentrum unterkommen. Sie können dort zur Schule gehen und eine Berufsausbildung machen. Weltweit gibt es rund 2.000 Don Bosco Jugendzentren und knapp 700 Straßenkinderzentren. In dem westafrikanischen Land Sierra Leone leben Tausende Kinder und Jugendliche aus der Straße – vor allem in der Hauptstadt Freetown. Viele haben ihre Familien während der Ebola-Krise verloren. 

 

Rechte von Straßenkindern durch Netzwerke stärken

 

„Don Bosco möchte die Rechte von Straßenkindern stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Aus diesem Grund haben wir uns dem „Consortium For Streetchildren“ angeschlossen“, betont Penedo. Das internationale Netzwerk fordert unter anderem den Zugang zu Bildung und gesundheitlicher Vorsorge von Straßenkindern sowie einen besseren Schutz vor Gewalt, sexuellem Missbrauch und Ausbeutung. Dem Netzwerk gehören mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen aus 135 Ländern an.

 

Weltweit leben mehr als 100 Millionen Jungen und Mädchen auf der Straße. Armut und Gewalt treiben die Kinder und Jugendliche vor allem in die großen Metropolen. Doch statt neuer Perspektiven erfahren sie vor allem Ablehnung, Ausgrenzung und Ausbeutung. Am Internationalen Tag für Straßenkinder, dem 12. April, soll die Öffentlichkeit für die Situation der Straßenkinder weltweit und ihre Rechte sensibilisiert werden.

 

Material:

Die Reportage "Bus der Hoffnung" von York Schaefer und Photos stellen wir Ihnen honorarfrei zur Veröffentlichung zur Verfügung. Bei Interesse senden Sie bitte eine Email an Kirsten Prestin.

 

Pressemitteilung

 

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