Presse

Wir bieten Journalisten Storys und Hintergründe zu relevanten Themen in aller Welt. Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit für Themen wie soziale Ausgrenzung zu sensibilisieren. Kontaktieren Sie uns gerne, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren.

Aktuelle Meldungen:

Die meisten Nähmaschinen werden noch mit der Hand betrieben. ©SDB

Nähen im Akkord gegen das Virus

Tausende von Corona-Schutzmasken haben die Fischerfrauen aus Zeichen der Solidarität  bisher genäht. Die Frauen hatten sich alle freiwillig bei der Don Bosco Organisation BREADS gemeldet und arbeiten unentgeltlich. In der Gemeinde Kollam konnten bereits 1.800 Masken verteilt werden. Die Abgabe erfolgt kostenlos und die Masken werden dort verteilt, wo sie am nötigsten gebraucht werden, etwa in Krankenhäusern.

Riesige Nachfrage

Die Nachfrage ist riesig: Zehntausende von Bestellungen sind bereits eingegangen - Tendenz steigend. Problem für die Produktion sind die alten handbetriebenen Nähmaschinen. "Wir haben deshalb noch mehr Frauen in unserer Gemeinde angefragt, ob sie uns mit ihren Nähmaschinen unterstützen," so Salesianerpater Joy Nedumparambil, Geschäftsführer von BREADS. „Zudem bräuchten wir dringend finanzielle Unterstützung, um neue Nähmaschinen und mehr Material einzukaufen“.

 

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Straßenkinder der Don Bosco Einrichtung in Freetown erhalten Schutzmasken ©SDB

Schutz vor Corona

Aus Schutz vor dem Corona-Virus wurden in Don Bosco Fambul in Freetown Schutzmasken an Kinder und Jugendliche verteilt. Gleichzeitig wurden Maßnahmen zur Prävention und zur Gesundheitsaufklärung durchgeführt. Viele der Kinder sind Straßenkinder.

Hohe Dunkelziffer

Sierra Leone hat bisher zwar noch keinen offiziell bestätigten Fall von Covid-19. Aber es wird befürchtet, dass die Dunkelziffern hoch sind, da noch keine Test durchgeführt wurden. Das Gesundheitssystem des ehemaligen Bürgerkriegslandes Sierra Leone ist extrem fragil: Das Land hat nach Malawi die geringste Fachärztedichte weltweit und leidet immer noch an den Folgen von Ebola.

Don Bosco Fambul

Don Bosco Fambul hilft Straßenkindern, Gefängniskindern und sexuell ausgebeuteten Mädchen. Die betroffenen Kinder sind oft unter- oder mangelernährt und dadurch besonders gefährdet, infiziert zu werden. Für sie könnte eine Atemwegsinfektion schwere bis tödliche Folgen haben.

„Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor, wie zu Zeiten von Ebola. Und wir beten, dass die Pandemie nicht gerade die trifft, die schwach, unterernährt und krank sind. Das könnte in einer Katastrophe enden. Möge Gott uns beschützen!“

Pater Jorge Crisafulli, Leiter von Don Bosco Fambul.

Aufgrund der befürchteten Corona-Krise wurde auch die offizielle Einweihung des neuen Zentrums New Don Bosco Fambul, die für den 23. Mai 2020 geplant war, verschoben. Das Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche liegt ca. eine Stunde von Freetown entfernt.

 

Eine Lehrerin erklärt Grundschülern, wie sie sich vor dem Corona-Virus schützen können. ©SDB

Aufklärung gegen Corona

Das Don Bosco Institut São José  in der Großstadt Natal im Nordosten von Brasilien hat zur Bekämpfung des Corona-Virus eine Kampagne gestartet. Um die Verbreitung des Virus einzuschränken, werden die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten und der Grundschule über den Virus aufgeklärt und es wird ihnen gezeigt, wie sie sich vor einer Infizierung schützen können.

Hygienetipps und Schutzmaßnahmen

So erklären die Lehrer den Kindern im Unterricht, warum es so wichtig ist, sich die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu niesen oder zu husten und wie man sich richtig desinfiziert. Ziel ist es, dass die Kinder grundlegende Hygieneregeln lernen und auch zu Hause einhalten. Zudem sollen sie ihre Familien dazu bringen, auch die Präventionsmaßnahmen einzuhalten.

 

***Corona-Krise*** Straßenkinder-Zentren in Not

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