NRW Staatsministerin Serap Güer spricht auf der Veranstaltung "Sehnsucht Heimat" NRW Staatsministerin Serap Güer spricht auf der Veranstaltung "Sehnsucht Heimat"

Unsere Veranstaltungen

Begegnung und Austausch sind uns wichtig. Deswegen organisieren wir unterschiedliche Veranstaltungsformate im Bonner Raum. Interessierte sind herzlich eingeladen, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen.

Das Don Bosco Forum Ein Tag der Begegnung für die Don Bosco Gemeinschaft

Jedes Jahr veranstalten wir zusammen mit unserer Partnerorganisation Don Bosco Mondo das Don Bosco Forum. Förderer, Spender und Engagierte feiern zusammen mit Don Bosco Mitarbeitern und tauschen sich aus. Mit dem Forum möchten wir für die Belange junger Menschen sensibilisieren und eine Plattform für Kommunikation bieten. Salesianer aus der ganzen Welt stellen ihre Arbeit und Themen vor. Das Don Bosco Forum findet jedes Jahr Ende Januar in Bonn statt - anlässlich des Todestages von Don Bosco.

Mission Possible - 50 Jahre Engagement für junge Menschen weltweit

Das Don Bosco Forum 2019
ehemalige Kindersoldatin in der Ciudad Don Bosco

Jugendliche: Leben zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Das Don Bosco Forum 2018
Junge beim Fusßballspielen in Albanien

Und raus bist du!? Jugendliche zwischen Ausgrenzung und Teilhabe

Das Don Bosco Forum 2017

"Nachgefragt" Eine Veranstaltungsreihe auf dem Don Bosco Campus

Digitalisierung und Automatisierung in der Arbeitswelt schreiten rasant voran. Was hat das für Folgen für die Gesellschaft und jeden Einzelnen? Wie hängen Arbeit und Lebensglück zusammen? Eine Veranstaltungsreihe auf dem Don Bosco Campus befasste sich 2017 und 2018 mit diesen Themen. Diskutiert wurde mit Gästen aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Wissen­schaft. Die Veranstaltungsreihe »Nachgefragt« wurde organisiert von Don Bosco Mission Bonn, dem Katholischen Bil­dungswerk Bonn und der Pfarrgemeinde St. Winfried.

 

Heimat zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Heimat – ein Grundbedürfnis des Menschen: einen Ort des Vertrauens, der Sicherheit, des Schutzes, der Zugehörigkeit zu haben. Und zugleich wird „Heimat“ politisch und ideologisch leicht missbraucht. Dann ist Heimat etwas, das andere und anderes ausschließt, das Mauern und Zäune im Kopf und der Realität errichtet. Welcher Begriff von „Heimat“ ist für unser Zusammenleben hilfreich – und wel­cher nicht? Von welcher Heimat sollen, ja müssen wir sprechen? Wo wird die Rede von der Heimat zu einer politischen Strategie, Unsicherheit und Angst zu erzeugen? Was bedeutet „Heimat“ im Kontext von Integration und Migration?

Unsere Gäste:

  • Serap Güler, Staatssekretärin für Integration NRW
  • Jean-Pierre Schneider, Caritasdirektor Bonn

Moderation: Dr. Johannes Sabel, Kath. Bildungswerk Bonn

 

Müssen wir heutige Arbeitsbedingungen einfach Hinnehmen?

Ein Vierzehnstundentag, ständige Erreichbarkeit, ehrgeizige Unternehmensziele und Arbeitsaufträge, permanente und schnelle Weiterentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen, steigende Anforderungen an geographische, zeitliche und inhaltliche Flexibilität – das sind die bekannten Merkmale heutiger Arbeitsbedingungen für viele Menschen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen. Die Konsequenzen sind nicht selten dramatisch: physische und psychische Erkrankungen, Zerbrechen von Beziehungen, Verlust der eigenen Lebensorientierung. Was gilt es zu ändern? Im Rahmen eines Podiumsgespräches mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche sind wir diesen Fragen – pointiert und diskussionsfreudig – nachgegangen.

Unsere Gäste:

  • Schwester Scholastica Jurt, Generalpriorin Arenberger Dominikanerinnen
  • Dietmar Welslau, Leiter Human Ressources Deutsche Telekom
  • Jochen Gerhards, ehemaliger Banker

Moderation: Dr. Johannes Sabel, Kath. Bildungswerk Bonn

 

Wird der Mensch noch gebraucht?

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. In Zukunft könnten viele Arbeitsplätze wegfallen. Was bedeutet das für die ganze Gesellschaft und jeden einzelnen? Mit diesen spannenden Fragen befasste sich unsere Podiumsdiskussion "Zukunft der Arbeit" in Bonn.

Unsere Gäste:

  • Prof. Dr. Ursula Lehr, ehem. Bundesfamilienministerin
  • Maike van den Boom, Glücksforscherin und Bestsellerautorin
  • Dr. Werner Eichhorst, Arbeitsmarktforscher am IZA
  • Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer Don Bosco Mission Bonn

Moderation: Dr. Johannes Sabel, Kath. Bildungswerk Bonn

 

Wie hängen Arbeit und Lebensglück zusammen?

In den nächsten Jahrzehnten  wird die Digitalisierung und Automatisierung in Industrie und Wirtschaft so voranschreiten, dass heute selbstverständliche Berufe wegfallen. Prognosen gehen von rund 50 Prozent der Stellen aus. Was bedeutet die wohl fundamentalste Veränderung in den nächsten 30 Jahren für unsere Gesellschaft?  Was heißt es, wenn es nicht mehr selbstverständlich zur Biographie eines Menschen gehört, einen Beruf zu erlernen und zu arbeiten? Wenn der Imperativ „Mensch arbeite!“ wegfällt. Was sind Erfahrungen, die Menschen heute schon mit und ohne Arbeit machen? Was bedeutet das für die eigene Identität und Lebensführung?

Unsere Gäste:

  • Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Professor für Wirtschafts- und Industriesoziologie  
  • Andrea Kocsis, Stellvertretende  Vorsitzende ver.di
  • Abt em. Benedikt Müntnich OSB, Abtei St. Hildegard, Rüdesheim

Moderation: Dr. Johannes Sabel, Kath. Bildungswerk Bonn

 

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Don Bosco Mission Bonn fördert Projekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in circa 80 Ländern. Schwerpunktländer sind:

  • Afrika: Demokratische Republik Kongo, Ghana, Elfenbeinküste, Kenia, Madagaskar, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Südafrika, Südsudan, Uganda.
  • Asien: Indien, Myanmar,Philippinen, Vietnam
  • Ozeanien: Papua Neuguinea, Salomonen
  • Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Haiti, Kolumbien, Peru
  • Nahost: Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei
  • Osteuropa: Albanien, Republik Moldau, Rumänien

Eine Übersicht finden Sie in unserer Länderkarte.

In unseren Projekten fördern wir Kinder und Jugendliche weltweit, die am Rand der Gesellschaft leben oder Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigungen, eine zerrüttete Herkunftsfamilie, Drogenerfahrung, Aberglaube, Leben im Slum, Zugehörigkeit zu einer ausgegrenzten Bevölkerungsgruppe oder aufgrund der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.

Wir engagieren uns für junge Menschen in Not – unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Geschlecht, sozialer Herkunft und Weltanschauung.
Damit das Leben dieser jungen Menschen gelingt!

Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeiter, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@donboscomission.de Auskunft.