Projektarbeit

Unsere Projekte realisieren wir im Geiste Don Boscos. Wir fördern benachteiligte junge Menschen weltweit: Kinder und Jugendliche, die am Rande der Gesellschaft stehen. Grundlage unserer Förderung ist das christliche Menschenbild.

Umsetzung der UN-Entwicklungsziele

Grundlage unserer Unterstützung von Projekten ist das christliche Menschenbild und der jugendpastorale Auftrag im Geiste Don Boscos. Projekte, die von uns gefördert werden, tragen dazu bei, die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN) umzusetzen. Die nachhaltigen Entwicklungsziele sind untrennbar mit der Umsetzung der Kinderrechte und der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) verknüpft.

Langfristige Strategien

Wir fördern  Projekte, die auf finanzielle, soziale und ökologische Nachhaltigkeit angelegt sind. Unser Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, das lokale Maßnahmen langfristig finanziert und  mittelfristig die Fortführung geförderter Programme garantiert.

Wo wir arbeiten... Einsatzländer und Projektförderung

Einsatzländer der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern

Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern sind in über 130 Ländern weltweit für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Einsatz.

Projektländer von Don Bosco Mission Bonn

Don Bosco Mission Bonn fördert die Arbeit der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in circa 80 Ländern weltweit.

Akquise von Projektmitteln

Ist ein Projekt angenommen, steht für uns die Akquise von Fördermitteln bei Kooperationspartnern und Spendern an. Die Bewilligung von Fördermitteln ist in der Regel Voraussetzung für den Vertragsschluss und die Weiterleitung von Mitteln. Außerdem ist die Bereitstellung von vorhandenen freien Mitteln möglich.

Unterstützung der Projektpartner

Wir unterstützen unsere Partner bei der Ausarbeitung der Projekte - von der Problemanalyse bis zur Formulierung von Lösungsstrategien. Bei den Projektanträgen stehen wir unseren Partnern ebenfalls mit unserer Fachexpertise zur Seite. Unser Service soll sicherstellen, dass die Projekte gut aufgestellt und umgesetzt werden können.

Unsere Leuchtturmprojekte:

Kinder in Indien

Childfriendly Cities

Das „Don Bosco National Forum for the Young at Risk" (YaR-Forum) unterstützt vier indische Städte dabei, "kinderfreundlich" zu werden. So sollen Kinderarbeit abgeschafft, jede Form der Kinderrechtsverletzung geahndet und die Rechte von Kindern gestärkt werden. Im Jahr 2020 soll das Projekt auf weitere 5-6 indische Städte ausgedehnt werden.

Projektziel: Kinderrechte effektiv durchsetzen und Verstöße konsequent sanktionieren

Zielgruppe: Kinder in Risikosituationen: Waisen und Halbwaisen, Slumbewohner, Migranten, Straßenkinder, Kinderarbeiter

Maßnahmen: Gründung von Kinderrechtsclubs, Lobbyarbeit in der Kommunalverwaltung, Schulungen, Netzwerkarbeit mit anderen NGOs, Ahndung von Verstößen gegen Kinderrechte

Projektfördersumme: 526.000,00 Euro

Laufzeit: 3 Jahre

Kooperationspartner: Misean Cara, Kindermissionswerk "Die Sternsinger"

 

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Junge steht vor einem Müllberg

Bildungsprogramm für die Kinder der Müllkippe in Honiara

Zielgruppe: 73 Jungen und Mädchen zwischen 5 und 15 Jahren  und 50 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren. 50 Familien, die am Rande der Müllkippe in Ranadi leben.

Maßnahmen: Alphabetisierungsprogramm für Kinder und medizinische Versorgung und Schulspeisung. Durchführung von Berufsbildungskursen für Jugendliche in den Bereichen IT, Schweißen und Schneidern/Nähen. Durchführung von Sensibilisierungs- und Aufklärungsprogrammen für die Familien.

Projektfördersumme: 29.840 (2019)

Kooperationspartner: Stark-Stiftung

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Eine Zukunft für Straßenkinder in Madagaskar

Zielgruppe: Ärmste Kinder und Jugendliche im Alter von 9-20 Jahren. Familien, oft alleinerziehende Mütter, die in Not geraten sind, weil der Hauptverdiener verstorben ist oder sie verlassen hat.

Maßnahmen: Alphabetisierungskurse für Straßenkinder und Kinder, die bereits das Grundschulalter überschritten haben. Ziel: Wiedereingliederung in die staatlichen/privaten Grund-und Sekundarschulen. Psychosoziale Anlaufstelle für Straßenkinder. Psychosoziale und materielle Unterstützung von Familien in Not. Wohnhäuser für Straßenkinder, warmes Mittagessen und medizinische Versorgung für alle Kinder, die an Aktivitäten teilnehmen.

Projektfördersumme: 334.694 Euro (Gesamtkosten: 570.520 Euro)

Projektlaufzeit: 5 Jahre

Kooperationspartner:
Aloys und Elisabeth Schaaf, Hans Laumer, Müller-Bull Stiftung, Don Bosco International 

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Weitere Informationen:

Zusammenarbeit in der Auslandsförderung

Richtlinie für Projekt- und Kooperationspartner

„Mission Possible“

Unser Jahresbericht 2018/2019

Transparenz

Unser Rechenschaftsbericht 2018/2019

Noch Fragen?

Don Bosco Mission Bonn fördert Projekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in circa 80 Ländern. Schwerpunktländer sind:

  • Afrika: Demokratische Republik Kongo, Ghana, Elfenbeinküste, Kenia, Madagaskar, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Südafrika, Südsudan, Uganda.
  • Asien: Indien, Myanmar,Philippinen, Vietnam
  • Ozeanien: Papua Neuguinea, Salomonen
  • Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Haiti, Kolumbien, Peru
  • Nahost: Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei
  • Osteuropa: Albanien, Republik Moldau, Rumänien

Eine Übersicht finden Sie in unserer Länderkarte.

Unterstützung beantragen können alle, die zur Salesianischen Familie gehören. Dazu zählen 31 Organisationen, die der Spiritualität und dem Charisma Don Boscos folgen. Hierzu gehören die Salesianer Don Boscos, die Don Bosco Schwestern, salesianische Bischöfe und kleinere Ordensgemeinschaften. Auch Vereinigungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler und die sogenannten "Dritten Orden", das heißt Laienbewegungen, die die Salesianische Spiritualität pflegen, werden von uns gefördert.  Aktuell gehören rund 400.000 Personen der Salesianischen Familie an.

In unseren Projekten fördern wir Kinder und Jugendliche weltweit, die am Rand der Gesellschaft leben oder Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigungen, eine zerrüttete Herkunftsfamilie, Drogenerfahrung, Aberglaube, Leben im Slum, Zugehörigkeit zu einer ausgegrenzten Bevölkerungsgruppe oder aufgrund der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.

Wir engagieren uns für junge Menschen in Not – unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Geschlecht, sozialer Herkunft und Weltanschauung.
Damit das Leben dieser jungen Menschen gelingt!

Wir finanzieren uns ausschließlich über private Spenden und Zuwendungen anderer Organisationen. Diese sind fast immer zweckgebunden und für die internationale Jugendhilfe bestimmt. Wir erhalten keine kirchlichen oder öffentlichen Zuschüsse zur Deckung unserer eigenen Kosten.