Mädchen versteckt ihr Gesicht inter ihren Händen Mädchen versteckt ihr Gesicht inter ihren Händen

Sierra Leone

Der Film „Love-Venderse para comer“ erzählt die Geschichte von Aminata aus Freetown. Sie hat den Absprung aus der Prostitution geschafft. Doch Millionen Mädchen weltweit haben keine Chance der Prostitution zu entfliehen.

Mädchen ohne Namen

Im Rahmen einer Europatour im Frühjahr 2018  präsentierte Don Bosco  den  Film „Love - Venderse para Comer“ von Raul de la Fuente. Der Film wurde von unseren spanischen Partnern den Misiones Salesianas  produziert. Er prangert die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Mädchen in Sierra Leone an. Protagonistin des Films ist Aminata.

„Es sind Mädchen: Sie denken, fühlen und handeln wie Mädchen. Auch wenn sie die Arbeit einer erwachsenen Prostituierten tun müssen. Sie sind schutzlos und werden misshandelt. Das ist einfach nur unmenschlich. Wir alle müssen an einem Strang ziehen, um das zu verhindern."

Pater Jorge Crisafulli SDB, Leiter von Don Bosco Fambul in Freetown

Der Film gibt ausgebeuteten Mädchen ein Gesicht

Der Film „Love“ gibt den Mädchen ein Gesicht und einen Namen. Damit erhalten sie auch ein Stück ihrer Würde zurück. Aminata, die Protagonistin des Films „Love“ hat den Absprung dank Don Bosco geschafft.  Sie konnte zu ihrer Großmutter aufs Land zurückkehren und dort ein neues Leben beginnen.

Film: „Love“

Ein Apell an Politik und Gesellschaft

„Kinderprostitution ist nicht nur ein afrikanisches Problem, sondern ein globales. Auch in Europa und in Deutschland gibt es Mädchen aus Afrika, die verschleppt und dann missbraucht und ausgebeutet werden“, erklärte  Pater Crisafulli auf einem Pressegespräch im Mai 2018 in Bonn. Der Film wurde in Madrid, Rom, Wien und Bonn und Vertretern der Vereinten Nationen in New York präsentiert. Mit Kampagnen wird Don Bosco auch in Zukunft  auf dasProblem der Kinderprostitution aufmerksam machen.

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Don Bosco Mission Bonn fördert Projekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in circa 80 Ländern. Schwerpunktländer sind:

  • Afrika: Demokratische Republik Kongo, Ghana, Elfenbeinküste, Kenia, Madagaskar, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Südafrika, Südsudan, Uganda.
  • Asien: Indien, Myanmar,Philippinen, Vietnam
  • Ozeanien: Papua Neuguinea, Salomonen
  • Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Haiti, Kolumbien, Peru
  • Nahost: Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei
  • Osteuropa: Albanien, Republik Moldau, Rumänien

Eine Übersicht finden Sie in unserer Länderkarte.

In unseren Projekten fördern wir Kinder und Jugendliche weltweit, die am Rand der Gesellschaft leben oder Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigungen, eine zerrüttete Herkunftsfamilie, Drogenerfahrung, Aberglaube, Leben im Slum, Zugehörigkeit zu einer ausgegrenzten Bevölkerungsgruppe oder aufgrund der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.

Wir engagieren uns für junge Menschen in Not – unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Geschlecht, sozialer Herkunft und Weltanschauung.
Damit das Leben dieser jungen Menschen gelingt!

Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeiter, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@donboscomission.de Auskunft.