Corona Krise

Wir befinden uns in schwierigen Zeiten. Die Nachrichten über das Corona-Virus beunruhigen uns alle. Jetzt ist unser aller Zusammenstehen und ein gemeinsamer Kraftakt gefragt: Für die Schwächsten unter uns - und in der Ferne.

Don Bosco startet weltweit Hilfsprogramme

Wir befinden uns in schwierigen Zeiten. Die Nachrichten über das sich rasant verbreitende Corona-Virus beunruhigen uns alle. Drastische Präventionsmaßnahmen bei uns und in den Nachbarländern sollen die Ausbreitung verlangsamen, um möglichst viele gefährdete Menschen zu schützen.

Aktuelle Meldungen:

Die meisten Nähmaschinen werden noch mit der Hand betrieben. ©SDB

Nähen im Akkord gegen das Virus

Tausende von Corona-Schutzmasken haben die Fischerfrauen aus Zeichen der Solidarität  bisher genäht. Die Frauen hatten sich alle freiwillig bei der Don Bosco Organisation BREADS gemeldet und arbeiten unentgeltlich. In der Gemeinde Kollam konnten bereits 1.800 Masken verteilt werden. Die Abgabe erfolgt kostenlos und die Masken werden dort verteilt, wo sie am nötigsten gebraucht werden, etwa in Krankenhäusern.

Riesige Nachfrage

Die Nachfrage ist riesig: Zehntausende von Bestellungen sind bereits eingegangen - Tendenz steigend. Problem für die Produktion sind die alten handbetriebenen Nähmaschinen. "Wir haben deshalb noch mehr Frauen in unserer Gemeinde angefragt, ob sie uns mit ihren Nähmaschinen unterstützen," so Salesianerpater Joy Nedumparambil, Geschäftsführer von BREADS. „Zudem bräuchten wir dringend finanzielle Unterstützung, um neue Nähmaschinen und mehr Material einzukaufen“.

 

Zum Facebook-Video

 

Straßenkinder der Don Bosco Einrichtung in Freetown erhalten Schutzmasken ©SDB

Schutz vor Corona

Aus Schutz vor dem Corona-Virus wurden in Don Bosco Fambul in Freetown Schutzmasken an Kinder und Jugendliche verteilt. Gleichzeitig wurden Maßnahmen zur Prävention und zur Gesundheitsaufklärung durchgeführt. Viele der Kinder sind Straßenkinder.

Hohe Dunkelziffer

Sierra Leone hat bisher zwar noch keinen offiziell bestätigten Fall von Covid-19. Aber es wird befürchtet, dass die Dunkelziffern hoch sind, da noch keine Test durchgeführt wurden. Das Gesundheitssystem des ehemaligen Bürgerkriegslandes Sierra Leone ist extrem fragil: Das Land hat nach Malawi die geringste Fachärztedichte weltweit und leidet immer noch an den Folgen von Ebola.

Don Bosco Fambul

Don Bosco Fambul hilft Straßenkindern, Gefängniskindern und sexuell ausgebeuteten Mädchen. Die betroffenen Kinder sind oft unter- oder mangelernährt und dadurch besonders gefährdet, infiziert zu werden. Für sie könnte eine Atemwegsinfektion schwere bis tödliche Folgen haben.

„Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor, wie zu Zeiten von Ebola. Und wir beten, dass die Pandemie nicht gerade die trifft, die schwach, unterernährt und krank sind. Das könnte in einer Katastrophe enden. Möge Gott uns beschützen!“

Pater Jorge Crisafulli, Leiter von Don Bosco Fambul.

Aufgrund der befürchteten Corona-Krise wurde auch die offizielle Einweihung des neuen Zentrums New Don Bosco Fambul, die für den 23. Mai 2020 geplant war, verschoben. Das Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche liegt ca. eine Stunde von Freetown entfernt.

 

Eine Lehrerin erklärt Grundschülern, wie sie sich vor dem Corona-Virus schützen können. ©SDB

Aufklärung gegen Corona

Das Don Bosco Institut São José  in der Großstadt Natal im Nordosten von Brasilien hat zur Bekämpfung des Corona-Virus eine Kampagne gestartet. Um die Verbreitung des Virus einzuschränken, werden die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten und der Grundschule über den Virus aufgeklärt und es wird ihnen gezeigt, wie sie sich vor einer Infizierung schützen können.

Hygienetipps und Schutzmaßnahmen

So erklären die Lehrer den Kindern im Unterricht, warum es so wichtig ist, sich die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu niesen oder zu husten und wie man sich richtig desinfiziert. Ziel ist es, dass die Kinder grundlegende Hygieneregeln lernen und auch zu Hause einhalten. Zudem sollen sie ihre Familien dazu bringen, auch die Präventionsmaßnahmen einzuhalten.

 

Schutzmasken für medizinsches Personal nicht aureichend

In Spanien sind fast 95 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Zehn Prozent davon sind Krankenschwestern, Ärzte und medizinisches Personal. Krankenhäuser und Kliniken sind überlastet und das medizinische Personal arbeitet am Limit. Die Zahl der Corona-Toten im Land steigt stetig. Mehr als sieben Millionen Schutzmasken wurden im März bisher verteilt. Doch das ist nicht ausreichend.

Lassen wir unsere Held*innen nicht allein

„Die Berichte von Ärzten und Krankenschwestern haben uns dazu veranlasst, hier sofort zu helfen. Deshalb haben wir die Kampagne ins Leben gerufen“, erklärt Salesianerpater José Antonio San Martín, Direktor von “Misiones Salesianas”. Wir stehen auf der Seite der Menschen, die besonders verwundbar sind und unterstützen vor allem benachteiligte  Kinder und Jugendliche in den armen Ländern der Welt. Jetzt ist unsere Hilfe auch hier gefragt.  Wir möchten unseren Helden im Kampf gegen den Virus helfen“ betont  Pater José. Lassen wir sie nicht allein!“

Mehr Infos

Straßenkinder-Zentren in Not

Vor keinem Land machen Viren und hochinfektiöse Krankheiten Halt. Und so machen wir uns aktuell große Sorgen um die Kinder und Jugendlichen, die wir in unseren Schulen und Don Bosco-Straßenkinderzentren weltweit betreuen.

Setzen Sie ein Zeichen weltweiter Solidarität

Bitte helfen Sie den Verantwortlichen in den Don Bosco Einrichtungen weltweit, damit sie in dieser Zeit die Vorsorgemaßnahmen zum Schutz von Kindern intensivieren können. Damit zusätzlich benötigte Hygieneartikel und Desinfektionslösungen sowie Medikamente angeschafft oder Arzt- und Krankenhauskosten übernommen werden können.

Helfen Sie uns, damit wir in Krisenzeiten für die Schwächsten da sein können. Setzen wir alles daran, damit die Kinder auch weiterhin bei Don Bosco Hilfe finden. 

Ich möchte helfen!

So können wir Kinder schützen...

Kleiner Junge auf einer Straße

Straßenkinder besonders gefährdet

Rund 100 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit leben auf der Straße. Eine globale Ausbreitung des Virus trifft sie besonders hart, denn ihnen fehlt es an medizinischer Versorgung, Fürsorge und einem Zuhause, das ihnen in Krisenzeiten Schutz bietet.

Helfen Sie uns, dass Straßenkinder auch in Krisenzeiten nicht vergessen werden.

Jetzt helfen

Junge steht an einer Tür

Kinder in Don Bosco Einrichtungen

Viele Kinder haben Schutz in unseren weltweiten Don Bosco Einrichtungen gefunden. Sie brauchen weiterhin Betreuung, müssen versorgt und vor einer möglichen Ausbreitung des Virus geschützt werden.

Helfen Sie uns dabei, die Schutzmaßnahmen für Kinder zu intensivieren und die Betreuung aufrecht zu erhalten. 

Jetzt helfen

Internationale Zeichen der Solidarität...

Noch Fragen?

Don Bosco Mission Bonn ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden kannst du also in Deutschland bei deinem Finanzamt einreichen. Anfang des Jahres erhältst du deine Spendenquittung für alle Spenden aus dem Vorjahr. Auch Online-Spenden werden hier aufgeführt. Wenn du deine Spendenquittung früher erhalten möchtest, kannst du dich gerne mit uns telefonisch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@strassenkinder.de in Verbindung setzen.

Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn ist daher Träger des besonders vertrauenswürdigen Spenden-Siegels des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Das DZI verleiht uns für die satzungsmäßige Verwendung aller Spenden und Patenschaftsbeiträge regelmäßig das Spendensiegel. Die hierfür erforderliche Prüfung erfolgt jährlich. Don Bosco Mission Bonn hat seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung.

Deine Spende kommt an und sie wirkt auch. Denn jede Spende an Don Bosco Mission Bonn wird einzeln verbucht und einem bestimmten Verwendungszweck zugeordnet. Über 80 Prozent aller erhaltenen Mittel setzen wir für die Begleitung, Förderung und Durchführung der Hilfsprojekte ein. Dabei ist stets eine Auflage, dass die Gelder in ein konkretes Projekt fließen und gut verwaltet werden. Unsere Partner berichten uns regelmäßig über die Fortschritte des Projektes. Zum Abschluss werden die Verwendungsnachweise und der Erfolg des Projekts dokumentiert.

Don Bosco Mission Bonn, Sträßchensweg 3, 53113 Bonn erhebt und verarbeitet auf Grundlage von Interessenabwägungen gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchst. f DS-GVO anlässlich einer getätigten Spende, einer Informationsanforderung oder eines anderen Geschäftsvorganges folgende Daten: Deine Adress- und Kontaktdaten, zusätzliche Selektionskriterien, deine Spendendaten, Informationen zu den von dir geäußerten Förderinteressen sowie Angaben zur besseren Kontaktpflege (z.B. Erreichbarkeit).

Zweck der Datenerhebung und -verarbeitung ist es, dir eine Zuwendungsbestätigung ausstellen, dich für Rückfragen kontaktieren oder dir Informationen über unsere gemeinnützige Arbeit zusenden zu können. Eine Übermittlung deiner Adress- und Kontaktdaten an Dritte findet nicht statt. Du kannst der künftigen Verwendung deiner Daten zu diesen Zwecken jederzeit widersprechen. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Don Bosco Mission Bonn erhältst du unter der angegebenen Postanschrift oder auf der Internetseite unter www.strassenkinder.de/datenschutz/. Über diese Wege erreichst du auch den Datenschutzbeauftragten. 

Wir weisen dich darauf hin, dass du berechtigt bist, der Nutzung deiner Daten zu Werbezwecken zu widersprechen. Der Widerspruch ist zu richten an die Don Bosco Mission Bonn, Sträßchensweg 3, 53113 Bonn, info@donboscomission.de, 0228-53965-20. Nach deinem Widerruf werden deine Daten nicht mehr zu Werbezwecken von uns genutzt. Wir versichern dir, dass wir deine Daten nur für satzungsgemäße Zwecke und datenschutzkonform verarbeiten. Gerne unterrichten wir dich weiterhin über unsere Arbeit und über die Verwendung deiner getätigten Spenden. Vielen Dank für deine Verbundenheit.