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Kinderprostitution in Sierra Leone

Mädchen ohne Namen

Rund 26.000 Mädchen in Sierra Leone gehen der Prostitution nach. Schon Neunjährige müssen ihre Körper verkaufen, um zu überleben. Tausende schaffen in der Hauptstadt Freetown an, auf der Straße, in Bordellen, Nachtklubs oder auf internationalen Fischkuttern. Der Hauptgrund für die Prostitution ist Armut und Hunger. Die Mädchen werden gnadenlos ausgebeutet. „In Sierra Leone werden Mädchen und junge Frauen nicht respektiert. Es ist die bittere Wahrheit, dass ein Hund oftmals mehr respektiert wird als sie“, betont Pater Jorge Crisafulli SDB, der seit 22 Jahren in Westafrika tätig ist.

Hilfe für Kinderprostituierte in Freetown

In Freetown leitet der gebürtige Argentinier seit 2016 die Einrichtung Don Bosco Fambul. Das Kinderschutzzentrum ist eine wichtige Anlaufstelle für Straßenkinder und Waisen. Hunderte ehemalige Kinderprostituierte haben bisher schon das Programm Girls OS+ durchlaufen. Sie werden psychologisch und ärztlich betreut und erhalten die Chance einer Schul-und Berufsausbildung. Zudem setzt sich Don Bosco für die strafrechtliche Verfolgung der Freier und Zuhälter ein.

Love - Ein Film gegen die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen 

Im Pressegespräch am 2. Mai 2018 berichtete Pater Crisafulli über die Situation von Kinderprostituierten in Sierra Leone und die Arbeit der Salesianer in Freetown  Der Film Love - Venderse para Comer von Raúl de la Fuente erzählt das Leben von Aminata, einem Mädchen in Sierra Leone, das es dank Don Bosco geschafft hat, der Straße und Prostitution zu entfliehen.

 

Der Film wird im Rahmen einer Europatour in verschiedenen Ländern gezeigt. Damit soll auf die weltweite kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen aufmerksam gemacht werden.

 

 

 

Kontakt:

Kirsten Prestin

Kirsten Prestin

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Tel: 0228-53965-70

E-Mail


Pressemitteilungen

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