Einfahrt zum Don Bosco Zentrum in Chisinau Einfahrt zum Don Bosco Zentrum in Chisinau

Wohnblocks und Schrott

Don Bosco Moldawien hat seinen Sitz genau dort, wo Hilfe am meisten gebraucht wird: in einem Viertel am Rande von Chisinau. Dort gibt es einige kleine Häuser, aber auch viele heruntergekommene Wohnblocks.

Sich zu Hause fühlen

Die Salesianer wollen Jungen und Mädchen in Chisinau eine Perspektive bieten. Seit 2006 öffnen sie nachmittags die Tore für die Kinder und Jugendlichen in der Umgebung. Im Oratorium werden Spiel, Sport und Hausaufgabenbetreuung angeboten. Das Don Bosco Zentrum liegt am nördlichen Rand von Moldawiens Hauptstadt Chisinau. In dem Viertel gibt es einige kleine Häuser, aber auch viele heruntergekommene Wohnblocks. Graue und sandfarbene Fassaden mit bröckelndem Putz und zerbrochenen Fenstern prägen hier das Stadtbild.

Familienhaus für vernachlässigte Kinder

Rund zehn Jungen leben  im Familienhaus. Ihre Eltern sind entweder gestorben oder nicht in der Lage, sich angemessen um die Kinder zu kümmern. Das Jugendamt hat sie dann an Don Bosco vermittelt. Wenn die Polizei oder Sozialarbeiter in Moldawien Kinder auf der Straße aufgreifen, bei einer Straftat erwischen oder aus einem familiären Konflikt befreien, bringen sie sie zuerst zum Jugendamt. Dort werden sie registriert und die passende Nothilfe wird gesucht.

Niemand kann die Familie ersetzen 

Im Don Bosco Familienhaus erhalten die Jungen eine ausgewogene Ernährung, psychologische Betreuung und eine Erziehung, die Werte in den Mittelpunkt stellt. "Die Casa famiglia ist familiärer als die meisten staatlichen Einrichtungen", sagt Pater Tiziano Baracco, Leiter der Casa famiglia. "Wir möchten, dass sich die Kinder hier Zuhause fühlen." Wenn die Kinder noch eine Familie haben, bemühen sich die Salesianer, dass der Kontakt weiter bestehen bleibt. Die Überzeugung ist : "Niemand kann die Familie ersetzen."

 

 

Kapitel 5: Die Arbeit von Don Bosco - Wohnblocks und Schrott